30.04.2021

Elektronische Briefe nur noch über KIM-Dienste

Das Foto zeigt einen Arzt an einem Tisch vor einem Laptop sitzend, seinen Zeigefinger auf dem Trackpad. Neben dem Laptop liegen eine Brille, ein Klemmbrett, ein Stift und ein Stethoskop. Um die Hand des Arztes herum sind kleine Illustrationen ins Bild ein
Foto: iStock.com/Skarie20

Seit dem 1. April dürfen Arztbriefe nur noch über einen von der gematik zugelassenen Dienst für Kommunikation im Medizinwesen (KIM) übermittelt werden. Die Übermittlung von eArztbriefen über andere Dienste darf ab diesem Zeitpunkt nicht mehr vergütet werden. KIM-Dienste wurden durch das Digitale-Versorgung-Gesetz eingeführt und sind aufgrund ihrer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in der Telematikinfrastruktur besonders sicher. Die KBV bietet den KIM-Dienst kv.dox für Praxen an, um eArztbriefe zu versenden und zu empfangen, und für die Übermittlung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Ab dem 1. Oktober benötigen Praxen hierfür einen KIM-Dienst. Für die Übermittlung von elektronischen Briefen gelten die Regelungen der Richtlinie elektronischer Brief. Demnach dürfen die Pauschalen 86900 und 86901 sowie die Strukturförderpauschale 01660 seit Monatsbeginn nur abgerechnet werden, wenn die Übermittlung nachweislich über einen KIM-Dienst erfolgt ist. (lea)