29.07.2021

Masernschutzgesetz: Frist für verpflichtenden Impfnachweis verlängert

Foto: iStock.com / guenterguni

Am 1. März 2020 trat das Masernschutzgesetz in Kraft, das für Menschen in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen eine Impflicht gegen Masern vorsieht. Für bereits länger Beschäftigte galt für den entsprechenden Impfnachweis ursprünglich eine Übergangsfrist bis zum 31. Juli 2021. Diese wurde nun um fünf Monate verlängert. Neuer Stichtag ist der 31. Dezember 2021. Nicht unter die Übergangsregelung fallen Personen, die nach dem 1. April 2020 eingestellt wurden. Diese müssen den Nachweis vor Beginn ihrer Tätigkeit erbringen. Mit der Verschiebung wird den Belastungen durch die SARS-CoV-2-Pandemie Rechnung getragen – Einrichtungen und Behörden haben somit mehr Zeit, das Masernschutzgesetz umzusetzen. Die Impfpflicht – und damit auch die Nachweispflicht – gilt allerdings nur für Personen, die nach dem 31. Dezember 1970 geboren sind.

KBV-Themenseite zur Masernschutzimpfung: https://www.kbv.de/html/15184.php
(hes)

 

 

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